Tod eines geliebten Menschen

Tod eines geliebten Menschen

Der Tod eines geliebten Menschen verändert das eigene Leben nachhaltig.

 

Nichts scheint mehr so wie vorher. Die Welt gerät aus den Fugen. Die Erde scheint sich ohne einen selbst weiter zu drehen.

 

Die Trauer kann viele Gesichter annehmen: Traurigkeit, Wut, Einsamkeit, Verzweiflung, Gefühle von Schuld und Scham, Sinnlosigkeit, Rückzug oder Überaktivität, manchmal auch Neid und Schwermut. Der Schmerz erscheint untragbar und überwältigend, der Kummer nicht endend.

 

Tod und Trauer gehören unabdingbar zusammen. Der Tod eines geliebten Menschen erschüttert uns in unseren Grundfesten.

 

Dies gilt beim Tod des Ehepartners oder der Partnerin, mit dem oder der wir unser Leben geteilt haben. Der Tod des eigenen Kindes ergreift uns fundamental, da es zutiefst unnatürlich ist, wenn Kinder vor ihren Eltern versterben. Und wir noch so viel miteinander erleben wollten. Der Tod eines Elternteils oder von Geschwistern berührt uns im Innersten, weil wir gemeinsame Geschichte geschrieben haben.

 

Die Verbundenheit zählt

Die Verbundenheit zu dem Verstorbenen zählt

Letztendlich ist es nicht entscheidend, ob mit dem geliebten Menschen ein Verwandtschaftsverhältnis bestand.

 

Bedeutender ist es, welchen Stellenwert der verstorbene Mensch in unserem Leben einnahm bzw. wie sehr wir den Alltag gemeinsam gestaltet haben.

 

So mag uns der Tod der langjährigen Nachbarin, die Stabilität in der Wohnsituation bedeutete oder der Verlust einer engen Freundschaft, in der wir Lieb und Leid geteilt haben, sehr nahe gehen.

 

Oftmals sind es auch die Umstände, die den Hinterbliebenen noch lange zu schaffen machen, z.B. wenn der Tod ganz plötzlich kam und es keine Möglichkeit zum Abschied gab. Oder wenn das Gefühl besteht, dass ein anderes Handeln vielleicht etwas hätte ändern können.

 

Manchmal ist es auch so, dass vor dem Tod Dinge nicht mehr geklärt werden konnten und es schwierig erscheint, damit abzuschließen.

 

Oder einen Weg zu finden, in dieser ungelösten Situation zu innerem Frieden zu kommen.

 

 

Tod und Trauer - die Verbindung bleibt.

Tod und Trauer

Wenn Sie einen lieben nahestehenden Menschen verloren haben, möchte ich Ihnen mein aufrichtiges Mitgefühl ausdrücken.

 

Sie haben allen Grund zu trauern, denn Ihr Leben steht gerade Kopf.

 

Viele Menschen, die Tod und Trauer erleben, wünschen sich aufrechte Anteilnahme und Verständnis. Einfach sein zu dürfen, so wie sie sich gerade fühlen. Und Zeit, so lange wie sie es brauchen.

 

In ihrer Trauer fühlen sie sich dem lieben Verstorbenen weiterhin sehr verbunden.

 

So hat der Tod den geliebten Menschen zwar aus dem Leben heraus gerissen, doch die Liebe hat im Herzen weiterhin Bestand. Auch über den Tod hinaus bliebt die Beziehung zu dem geliebten Menschen erhalten, wenngleich in einer anderen Form.  

 

Trauer verändert die Bedürfnisse

Die Verbundenheit zu dem Verstorbenen zählt

Zeiten der Trauer gehen häufig mit einem Rückzug einher.

 

Obwohl der Wunsch nach Zugehörigkeit besteht, fehlt trauernden Menschen oftmals die Kraft, soziale Kontakte zu pflegen. Die Themen des Alltags erscheinen belanglos in einer Zeit, in der vieles so ganz anders ist.

 

Trauernde Menschen nehmen ihre Stimmungen häufig als widersprüchlich wahr, ihre Bedürfnisse können sich von einem Moment auf den anderen verändern. Auch haben sie bisweilen das Gefühl, sich selbst nicht mehr zu kennen und fühlen sich in ihrem Schmerz allein.

 

Mitunter ist es auch so, dass Hinterbliebene mit ihrer Trauer ihrem Umfeld nicht zur Last fallen möchten.

 

Hinzu kommt, dass die bisherigen Gewissheiten nicht mehr tragen. Halt und Verlässlichkeit scheinen abhanden gekommen zu sein. In diesem Strudel an Gefühlen wünschen sich Menschen, die Tod und Trauer erleben, ihr bisheriges Leben zurück. Und müssen stets wieder erkennen, dass dies unveränderlich zu Ende gegangen ist.

 

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Trost in der Erinnerung

Trost in der Erinnerung

Im Trauer-Atelier halte ich mit Menschen, die von Tod und Trauer betroffen sind, das Unfassbare aus.

 

Viele meiner Klientinnen und Klienten empfinden es als tröstlich, über vergangene Tage zu erzählen und des bzw. der Verstorbenen zu gedenken.

 

Die Erinnerung wird oftmals als unterstützend und versöhnlich erfahren. Dankbarkeit um gemeinsam erlebte Zeiten vermag die Trauerarbeit zu entlasten.

 

Konkrete Hinweise zur Trauerbewältigung können Kraft und Zuversicht in sich tragen.

 

Und wir besprechen zu gegebener Zeit auch, wie es weiter gehen kann. Natürlich in dem Tempo, das Ihnen entspricht und Sie sich wünschen. Hierbei eingeschlossen ist die Frage, in welcher Art und Weise die Verbindung zu dem lieben Verstorbenen in das weitere Leben integriert werden kann.

 

Wenn Sie mögen, bleibe ich in der Schwere auch an Ihrer Seite.

 

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