Verlust und Abschied

Verlust und Abschied

Unser Leben hält vielfältige prägende Erfahrungen bereit. Hierzu gehören auch Verluste und Abschiede in unterschiedlichen Ausprägungen.

Sei es der Tod eines geliebten Menschen, das Ende einer Lebensphase oder der Abschied von Sehnsüchten und Lebensplanungen, wie dem unerfüllten Kinderwunsch.

 

Oftmals werden Verluste und Abschiede von außen gesetzt und treffen uns mit Vehemenz mehr oder weniger unvorbereitet. Mit der ihnen eigenen Wucht erschüttern sie unseren Alltag, unsere Werte, Grundfeste und Überzeugungen.

 

Wer Verlust und Abschied tiefgreifend erlebt hat, findet sich in einer Lebenssituation wieder,

in der plötzlich alles anders ist. Es ist die unwiderrufliche Endgültigkeit, die in eine tiefe Ohnmacht führen kann.

 

Die Trauer, die in solchen Lebenszusammenhängen erlebt wird, ist eine normale Reaktion auf einen Verlust oder Abschied und somit ein natürlicher Bestandteil unseres Lebens. Trauer ist die schmerzhafte Seite, die mit vielen unangenehmen und mitunter scheinbar widersprüchlichen Gefühlen einhergeht.

 

Mitunter zeigt sich die Trauer erst zeitversetzt, wenn der Verlust oder Abschied schon eine Weile zurück liegt. Sie trifft uns dann gefühlt "aus heiterem Himmel".

 

Auch wenn es vielleicht wünschenswert wäre, lässt sich Trauer nicht einfach wegzaubern. Trauer möchte gesehen werden, um sich langsam wandeln zu können. Der jeweilige Trauerweg verläuft bei jedem Menschen unterschiedlich und ist so individuell wie der einzelne Mensch selbst.

 

Eine bewusste Auseinandersetzung mit der Trauer mag dabei helfen, dass der Schmerz aushaltbarer und Trost spürbar wird. Nach und nach zeigen sich kleine Schritte in Richtung einer zaghaften Neuorientierung. Dabei geht es nicht um ein Vergessen, sondern um ein Hineinnehmen des Verlorenen in die veränderte Lebenssituation.

 

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